Wichtige Armeestellungen der Schweizer Armee während der zweiten Weltkrieges 1939-1945

01./02.09.39 : Die Armee bezog nach der Mobilmachung eine Bereitschaftsaufstellung im Mittelland. In dieser Ausgangsaufstellung waren die Heereseinheiten so gruppiert dass sie bei einem Überfall sofort nach allen Richtungen hätten Front machen können.

04.10.39 / Op. Bf. Nr. 2: Die Armee besetzt und hält eine Stellung vom Becken von Sargans über Wallensee – Linth – Zürichsee – Limmat – Bözberg – Hauenstein bis zum Gempenplateau. In der „Limmatstellung“ sollte ein Angriff aus Norden aufgehalten werden.

Ab dem 25.06.40 war die Schweiz auf allen Seiten von faschistischen Achsenmächten eingeschlossen. Das im Vorsommer 1940 behelfsmässig bezogene, weitgespannte „Mittellandreduit“ konnte auf die Dauer nicht gehalten werden!

Am 10.07.40 entschloss sich General Guisan für einen neuen Einsatz der Armee. Die Schweiz war in die Tiefe gestaffelt zu verteidigen: - in der Grenzzone - in einer vorgeschobenen Stellung - im Reduit

Op. Bf. Nr.11 / 12.07.40: Verschiebung von 4 Div in die Voralpen angeordnet.

Op. Bf. Nr.12 / 17.07.40: Besetzung der Stellungen des Zentralraumes „ Sargans – Linth-Kanal – Schindellegi – Zugerberg – Rigi – Pilatus – HOHGANT – ZULG – STOCKHORN (3. Div) – Chillon”. Verlegung von 4 Div (1; 3; 7; 8) in die Voralpen und 1 Div (9) in der Südfront der Reduit.

Am 25.07.40 verkündete General Guisan, auf der Rütliwiese, den über 500 vereinigten Kommandanten der Heereseinheiten und Truppenkörper seine Parole des Absoluten Widerstandes in den neuen Kampfräumen.

Op. Bf. Nr.13 / 24.05.1941: Ordnete die Rücknahme der Verbleibenden 4 Div (2; 4; 5; 6) ins Reduit an.